Praxis für Transpersonale Psychologie

und spirituelles Bewusstsein

Carla und Pierre-Yves Robadey

 

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Solange wir Gefangene unserer Bequemlichkeiten bleiben entgeht uns die Freiheit

Seit Geburt befinden wir uns auf unserem Weg des Lebens. Unbeschwert und frei, so möchten wir ihn am liebsten begehen. Doch unser Lebenspfad birgt in sich alle notwendigen Geheimnisse und Ereignisse, deren wir bedürfen, um dem eigentlichen Lebensziel, dem Erkennen und Wachsen im Göttlichen gerecht zu werden. Der Mensch an sich wünscht sich nichts sehnlicheres, als glücklich und zufrieden leben zu können. Gerne würde er allen Unannehmlichkeiten, Schwierigkeiten und Herausforderungen auf seinem Pfad, ausweichen und sie vermeiden.

Doch Wachstum und Erkenntnis bedingen die Ereignisse deren jeder einzelne Mensch bedarf, um aus dem Schlafe zu erwachen. Jedes Innehalten auf unserem Pfad, ob bewusst oder erzwungen, fordert uns heraus uns zu fragen, was wohl mit diesem Ereignis gemeint ist. 

Unser Lebensweg ist ab Beginn gekennzeichnet von unserer Herkunft, die viele Formen von Verstrickungen, Abhängigkeiten und Bindungen kennt. Früh schon beginnt das Ringen um ein bisschen mehr Unabhängigkeit und Selbständigkeit. Lange Jahre dauert dieser innere Kampf zur Erlangung und Festigung der eigenen Identität. Vermeintlich glauben wir daran, dass sie einzig in der Selbstbestimmung und Abgrenzung vom Du, liegen kann. Wir können noch so sehr für unsere Eigenständigkeit und Unabhängigkeit einstehen, unsere Seele lässt sich nicht befrieden. Erst wenn wir uns die Frage nach dem wahren Grund des Lebens stellen, beginnen wir in unserer Tiefe eine ungeahnte und unbekannte Dimension zu erfahren.

Nun haben wir die Chance, uns bewusst auf diesen inneren Pfad einzulassen. Es ist der Entscheid, sich auf eine sorgfältige und intensive Suche nach seinem eigenen Selbst zu machen. Das Wesen eines jeden Menschen bedingt die Art des Weges, auf dem er seiner Erfüllung entgegen geht.

Wir erkennen, dass das Ziel des eigenen Lebenspfades darin liegt, das Bewusstsein von der Trennung, zur Einheit zu führen. Der innere Pfad wiederum, widerspiegelt sich in der aussen gelebten Form. Vollzieht sich im Innerem ein Wandel, ändert sich die äussere Form. Es verhält sich so, dass beim Voranschreiten auf unserem Lebenspfad, sich das uns umgebende Landschaftsbild auf ganz natürliche Weise, ständig verändert.

Der eigentliche Pfad des Lebens ist in seiner wahren Natur nichts anderes, als die Summe aller Wege, die man zu seiner Entfaltung und zum Erkennen  und Erfahren des Göttlichen, begeht.